Sonntag, 2. Oktober 2011

Endlich Arbeit und eine Bleibe!

Wie der Titel schon indiziert, habe ich mittlerweile sowohl Arbeit als auch eine feste Bleibe gefunden. Ich wohne in einem netten, wenn auch etwas dreckigem "Share House" mit ca. 10 anderen Backpackern. Warum ca. 10? Da nie alle zu Hause sind und der ganze Laden hier echt weitläufig ist, kann ich gar nicht genau sagen wer hier alles lebt. Ich teile mein Zimmer mit Neil, David (ein weiterer deutscher) und Aki (eine Japanerin die mit ihrem roten Haaren ziemlich lustig aussieht, andauernd Bilder malt und immer japanisch im Schlaf spricht. Ansonsten leben hier noch Antoine ( ein sehr netter Franzose, der momentan sehr bemüht ist, seine Englischkenntnisse aufzubessern), Allasdar (Ein Nordire, einer der witzigsten Menschen die ich hier bisher getroffen habe), sowie Nicole (eine deutsche mit der ich zusammen im "Beachcomber" arbeite). Den Rest habe ich leider noch nicht wirklich kennen gelernt.

Das ganze mutet ein bisschen wie eine große Familie an, sobald alle gegen 20 Uhr von der Arbeit kommen, gucken wir alle zusammen Fernsehen, kochen (wer sich denn in die Küche wagt) oder sitzen einfach nur zusammen und reden.

St Kilda wird dabei fast zum Dorf, denn auf dem Weg zum Supermarkt, zur Arbeit oder einfach nur beim Spazieren gehen trifft man fast immer seine Mitbewohner oder Leute die man vorher im Hostel oder bei der Arbeit kennen gelernt hat.

Ich habe es leider immer noch nicht geschafft mir eine Lizenz für die Straßenmusik, die ich eigentlich schon seit Ewigkeiten machen will, zu besorgen. Man muss dafür extra zum Rathaus fahren und es gibt festgelegte Termine an denen man vor einer Komission vorspielen muss. Da diese Termine eher rar gestreut und bisher immer mit meinen Arbeitszeiten kollidiert sind, hat sich für mich die Möglichkeit noch nicht ergeben. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!

In der Zwischenzeit, darf ich immer mal wieder in meinem alten Hostel zur Klampfe greifen und in den Pausen der eigentlichen Musikern meine eigene kleine Fanbase mit meinen eigenen oder Coversongs begeistern.

Wie ihr seht, mir geht es nicht schlecht und ich lebe noch! Nächste Woche mehr von mir! Versprochen!

Euer Felix